AYTA ist ein Aufruf zum Protest, der von sechs weiblichen Darstellern getragen wird, die sich in einer zutiefst kollektiven Bewegung engagieren. Youness Aboulakoul hat sich von der Ayta der Aïta (marokkanische Musikrichtung), ihrer Rhythmik und ihrer Geschichte inspirieren lassen, um sich ihren Weg vorzustellen, der aus Vorwärtsbewegungen, Falten und Hebungen besteht. Die Gruppe wird so zu einer Einheit, die voranschreitet, sich beugt und hebt, aber schließlich zu einer Vertikalität zurückfindet, die die Spuren all dieser erbitterten Kämpfe trägt.
Ayta (arabisch für "Schrei") ist ein Lied des inneren Schmerzes, ein Katalysator für Emotionen und soziale Sehnsüchte. Youness Aboulakoul und seine Mitstreiterinnen arbeiten mit der Spannung zwischen dem Wunsch, sich zu erheben, und den unvermeidlichen Falten, die dabei entstehen, und präsentieren einen Tanz, der sich jedem Versuch des Verzichts widersetzt und die Freiheit und das Streben nach Gerechtigkeit preist.