Ein angesagtes Restaurant im Herzen einer europäischen Großstadt. Ein Paar feiert seinen Hochzeitstag mit einem anderen Paar. Sie kommen mit einem Nachbartisch ins Gespräch.
Mit der Allegorie einer arroganten und vulgären Demokratie prangert Harold Pinter die Vorherrschaft der Regierungen an, ohne sie jemals auszusprechen. Strategieberater, Banker, Sekretärinnen, Frauen, die sich der Humanität verschrieben haben, Heuchler im Dienste des Geldes - all diese Figuren dienen der Darstellung des Egoismus einer Gesellschaft, die auf falschen demokratischen Werten beruht: Geld, Sex, Macht und natürlich der Zynismus und Humor, die damit einhergehen.
Diese Figuren, die jeglicher Gefühle beraubt sind, amüsieren und ekeln uns gleichzeitig. Sie sind von furchterregender Unverschämtheit. Während des Lesens entsteht unter dem Gewicht des glasierten Sarkasmus ein Unbehagen.
Text Harold Pinter
Neue Übersetzung Louise Bartlett
Inszenierung und Bühnenbild Hubert Colas
Mit Emile-Samory Fofana, Harold Henning, Isabelle Mouchard, Perle Palombe, Thierry Raynaud, Manuel Vallade (Besetzung noch offen).