Eine erste, im 13. Jahrhundert in Ostheim erbaute Kirche, die 1535 protestantisch wurde, beherbergte von 1687 bis 1854 ein Simultaneum. Zu diesem Zeitpunkt wurde die baufällig und eng gewordene Kirche abgerissen und zwei neue Kirchen, eine für jede Gemeinschaft (protestantisch und katholisch), errichtet.
Die im April 1960 geweihte neue protestantische Kirche wurde entlang der Fecht wiederaufgebaut und besteht aus folgenden Teilen:
- eine Fassade aus 14 Betonvertikalen, die von einer halbkreisförmigen Form (die an eine Rosette erinnert) und bunten Glasfenstern überragt wird,
- eine Vorhalle, in der der kleine Zeiger der Kirchturmuhr sowie der Schlüssel der Eingangstür der protestantischen Kirche aus dem Jahr 1854 aufbewahrt werden,
- ein hohes Kirchenschiff, dessen große weiße Wände von 22 schmalen, schlanken Fensteröffnungen rhythmisch gegliedert werden,
- ein Chor, der durch das große Seitenfenster, das Jesus beim Segnen von Kindern zeigt, spiegelnd beleuchtet wird,
- ein Glockenturm, der vom Rest des Gebäudes getrennt ist.
Erwähnenswert: Auf dem Nordgiebel der Kirche befindet sich ein großer schmiedeeiserner Christus, der seine segnenden Arme ausbreitet und 2 Kinder zu seinen Füßen hat.