Dieses Museum zeigt die industriellen Aktivitäten der Gemeinde über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg, von den Mühlen über die Steinbrüche bis hin zum Bergbau. Die Fördertürme sind aus der Landschaft verschwunden, ebenso wie ein Großteil der Betriebsgebäude. Was bleibt also von der Vergangenheit des Bergbaus? Die Bedeutung dieser Orte lässt sich nur erahnen, wenn man die Erinnerungen der Menschen sammelt, die inmitten der Geräusche und Bewegungen der Mine aufgewachsen sind.
Neue Bewohner des Bergbaulandes können ein Interesse daran haben, diese Vergangenheit zu verstehen und die Elemente zu entdecken und zu bewahren, die heute ein Kulturerbe darstellen. Einige empfinden sogar die Notwendigkeit dazu. Ein symbolischer Ort, das Haus des Minendirektors, das zum Rathaus von May-sur-Orne wurde, soll nun einen "Ort der Erinnerung" beherbergen. Die Einrichtung dieses Ortes beruht auf einem festen Willen in der heutigen Zeit, und seine Existenz stützt sich auf eine lebendige Erinnerung, die von einem Verein getragen wird. Das Ziel dieses Projekts? Die Gegenwart zu bereichern, indem man den Spuren der Vergangenheit eine neue Bedeutung verleiht.
5 Ausstellungsräume, 50 Tafeln mit Informationen und Zeugnissen, 3 Modelle, Objekte, Fotos ...
Geöffnet an jedem 1. Samstag im Monat von 14-18 Uhr und nach Vereinbarung.