Seit Cecile McLorin haben wir nur selten die Geburt einer neuen Jazzsängerin erlebt, die eine echte Präsenz und eine fast übernatürliche Leichtigkeit besitzt. Schon in den ersten Takten weckt die außergewöhnliche Stimme von Samara Joy alte Erinnerungen! Der Swing von Ella, der Samt von Sarah und der Tonus von Betty kommen plötzlich wieder zum Vorschein. Doch weit davon entfernt, ihre älteren Kolleginnen nachzuahmen, erweckt sie mit seltener Intelligenz und berührender Aufrichtigkeit eine grundlegende Volksmusik wieder zum Leben.
Mit einem außergewöhnlichen Tonumfang, einem Altregister mit beeindruckenden Tiefen, beherrscht sie ihre Kunst trotz ihres jungen Alters vollkommen.
Als Beweis dafür erhielt sie 2023 zwei Grammy Awards: Entdeckung des Jahres in allen Kategorien und bestes gesungenes Jazz-Album für ihr zweites Album Linger Awhile.
Große Kunst, großer Jazz für ein großes und breites Publikum!
1. Teil Hugo Lippi solo.