SOMA wurde 2020 im Viertel La Plaine in Marseille gegründet und ist ein hybrides Kunstzentrum mit einem radikalen Programm, das bildende Kunst, Performance, Tanz, Musik und Kino nebeneinander existieren lässt.
Es ist ein zu bespielendes Gebiet, in dessen Zentrum die eingeladenen Künstler und Forscher stehen, die dazu ermutigt werden, den Ort mit Poesie und Gedanken neu zu erfinden, unabhängig vom gewählten Medium.
Der rohe und leere Raum stellt die Idee der Vergänglichkeit im kreativen Akt in Frage und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, zu einem experimentellen Ansatz zurückzukehren, einen Raum und eine Zeit für Versuche zu schaffen und den Produktionsprozess eines Werkes neu zu bewerten.
SOMA ist auch eine Bar, die als Schnittstelle und Trennungsinstrument gedacht ist. Indem sie Konferenzen, Debatten, Filmvorführungen, aber auch festlichere Veranstaltungen wie DJ-Sets und Konzerte beherbergt, öffnet sie sich dem Territorium, das sie einbezieht. Es entsteht ein neuer Raum des Lebens und des Teilens, der den Zugang zu Wissen fördert, damit jeder an der Erfindung der Welt von morgen teilhaben kann.