Die Grundmauern wurden gleichzeitig mit dem Bau der Kathedrale im 16. Jahrhundert gelegt.
Auf der Seite des gekiesten Hofes befand sich ursprünglich die Kapelle der Heiligen Katharina, die dem Kapitel vorbehalten war.
Die zum Kreuzgang hin offene und zum Hof hin geschlossene Kapelle besteht aus drei Spitzbogenarkaden, die mit neun polychromierten Schlusssteinen verziert sind. Sie zeigen die Wappen der Äbte, Bischöfe und Herren von Condom.
Wie die Kathedrale wurde auch der Kreuzgang während der Religionskriege mehrfach zerstört. Nach der Revolution wurde er als nationales Gut verkauft. Er wurde zur Kapelle hin geöffnet und für kommerzielle Zwecke genutzt.
Heute dient der Kreuzgang als Durchgang. Die Mönchszellen im Obergeschoss beherbergen das Kulturzentrum der Stadt.
CLOÎTRE DE CONDOM
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