La Maison d'École

In einer alten Schule, die 1882 erbaut wurde und seit 1996 unter Denkmalschutz steht, zeigt dieses Grundschulmuseum (Musée de France) zwei vollständig rekonstruierte Klassenzimmer, eines um 1900 und das andere um 1960. Sie erzählen die Entwicklung des Grundschulunterrichts von den Jules-Ferry-Gesetzen bis heute.
Eingangsvorhof mit Fotoausstellung über Bergbauschulen, öffentliche Schulen um 1900 und Fotos von Schulfesten.
Rundgang mit 17 Vitrinen, in denen Gegenstände gezeigt werden. Raum für wechselnde Ausstellungen über die Wissenschaft von 1880 bis heute. Raum mit temporären Ausstellungen über die Architektur des Gebäudes und den Architekten Dulac.
Raum mit zwei Sonderausstellungen zum Ersten Weltkrieg, die das nationale Gütesiegel tragen: "Quand tu seras soldat! période 1870/1914" im Rahmen der "Mômes du Centenaire" und "Défendre la Patrie! période 1914/1918" im Rahmen der "Instits du Centenaire".
Außerdem zu beachten:
- zwei Lebensläufe (Fotos, Zeugenaussagen, Kriegstagebuch und Korrespondenz) für Schulklassen und Kinder: Antoine Chaînard, 1890 Schüler der Schulbataillone der Saône-et-Loire, 1915 in Verdun gefallen, und Paul Constant Moutardier, Schüler aus Montceau-les-Mines, Normalien in Mâcon, Lehrer in Montceau, 1915 mobilisiert und 1918 in Compiègne gefallen.
- Ein historisches Klassenzimmer 1914/1918 (Präsentation von Kostümen von Schülern und Schülerinnen, Lehrerin aus der Zeit, Aushänge und Tafeln von 1917).
- Ein Raum mit der Gedenkstätte für die 138 Lehrer aus dem Departement Saône-et-Loire, die 14/18 für Frankreich gefallen sind: individuelle Militärkarteikarten, Fotos der Jahrgänge der École Normale aus der Kriegszeit, Chroniken der Überlebenden aus dem Jahr 1963 über ihre Kriegsjahre.
- Zeugenaussagen und Fotos der letzten Poilus aus dem Bergbaugebiet, die 1977 von den Schülern einer fünften Klasse gesammelt wurden.
- Ein Klassenzimmer mit Animation für eine Schreibaktivität mit der Feder, die Besuchern im Kindes-, Schul- oder Erwachsenenalter angeboten wird.

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