In der Adaption des Textes von Henri Alleg, den Stanislas Nordey hervorragend verkörpert, stellt Laurent Meininger die Frage nach der Folter, die von der französischen Armee in Algerien praktiziert wurde.
Das Unaussprechliche im Namen all derer bezeugen, die gestorben sind, ohne sprechen zu können. Der Journalist und kommunistische Aktivist Henri Alleg wurde während des Algerienkriegs gefangen gehalten und von französischen Militärs gefoltert. Auf Drängen seines Anwalts berichtet er minutiös, was er täglich erdulden musste: verbranntes Fleisch, unerträgliche Schmerzen und Demütigungen.
In diesem Albtraum spielt Stanislas Nordey nicht, er ist Henri Alleg und all die Männer, die unter der Folter leiden und Widerstand leisten. Auch heute noch.
Inszenierung Laurent Meininger, unterstützt von Jeanne François
Bühnenbild Nicolas Milhé und Renaud Lagier
Mit Stanislas Nordey