Das Sumpfgebiet von Sénance ist Teil des Znieff-Gebiets Vallon de Senance, das eine der wichtigsten und sehr typischen Naturlandschaften des Plateaus von Langres umfasst. Diese steile Schlucht schneidet das Plateau von Langres tief ein; sie wird von steilen Klippen gesäumt und endet in einer Reihe von engen Schluchten.
Für Naturkenner :
Der Rand des Plateaus und die Hänge weisen Wälder vom Typ der Bergwälder auf, die denen des Juras ähneln und je nach Ausrichtung unterschiedlich sind: Ahornwald (auf großen Findlingen), Zahn-Buchenwald, xerophiler Buchenwald, Eichen-Hainbuchenwald auf dem Plateau..etc. Ein Netz aus Quellen, Bächen und Sümpfen nimmt die Talsohle ein; flussabwärts sind Wiesen zu beobachten. Schließlich entwickelt sich an den harten Kalksteinwänden eine besondere Vegetation.
Die Vegetation :
In diesem Gebiet kommen mehr als fünfzehn seltene und in Hte-Marne vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten vor, die je nach Exposition vor allem aus den Bergen oder aus dem Süden stammen, darunter die Fiederzahnwurz, die Berg-Hundskamille, die Skabiosen-Ulme, die Skolopender, die Traubensilberkerze, die Sand-Arabernelle, der Buchsbaum, die mehrjährige Mondraute..etc. Letztere ist in der Champagne Ardenne geschützt; sie besitzt nur drei Fundorte in der Haute-Marne.
Die Berg-Hundsrose oder Germanische Hundsrose, wie ihr Name schon sagt, ist eine Art der mitteleuropäischen Gebirge. Sie kommt in trockenen, nitratreichen Bereichen kalkhaltiger Böden vor: in der Umgebung von Bauen, Wildrastplätzen und Felsunterständen. Die Haken an seinen Früchten ermöglichen seine Verbreitung durch Säugetiere.
Eine interessante Fauna :
Die Fauna enthält bemerkenswerte Reichtümer, darunter verschiedene Reptilien und Amphibien. Die Vogelwelt zeichnet sich vor allem durch zahlreiche Sperlingsvögel (verschiedene Grasmücken, verschiedene Pieper und Wiesenpieper), verschiedene Spechte und Raubvögel aus. Der Standort wird von zahlreichen Säugetieren (Fuchs, Siebenschläfer, Marder, Hirsch, Reh...etc.) aufgesucht. Die Entomofauna ist vielfältig, vor allem bei den Schmetterlingen (Petit Sylvain, Tristan, Tabac d'Espagne, Tircis, Carte géographique..etc).
Der Kiefernmarder kommt sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern vor. Die Art ist in ganz Europa im Rückgang begriffen. Er ist vorwiegend nachtaktiv und hält sich in Baumlöchern, Felsspalten oder verlassenen Eichhörnchennestern auf.