Die Katze bricht aus, die Worte verdrehen und verzerren sich, um sich in Musik zu verwandeln, die frei von jeglichen Zwängen ist. Diese immersive Performance lässt die experimentelle und improvisierte Musik der 60er Jahre auf der Grundlage eines Jugendalbums neu aufleben.
Ursprünglich ist es die Geschichte einer Konfrontation zwischen einer hartnäckig freien Katze und einem tyrannischen Kind. Doch hier wird die Erzählweise des Kinderalbums poetisch verzerrt und in Musik umgewandelt.
Ein Erzähler-Gitarrist, eine Sängerin, ein Saxophonist und ein Maestro der elektronischen Musik treffen sich an der Grenze zwischen Theater, Musik und Poesie.
Der Text wird durch den vielfältigen Einsatz von Sprachen, aufgenommenen, gesprochenen und gesungenen Stimmen zerrieben. Das räumliche Hören, das durch elektronische Musik und improvisierte Klänge ergänzt wird, lässt das Publikum sowohl in eine Erzählung als auch in eine sensorische Erfahrung eintauchen.
Die Neonlichter als einziges Bühnenbild tragen zur visuellen Gestaltung einer Aufführung bei, die sich auf die improvisierte und experimentelle Musik der 60er Jahre bezieht.
Eine wunderbar zugängliche musikalische Performance der Maïrol Compagnie, die man mit oder ohne seine persönliche und private Katze erleben kann!
Maïrol Compagnie
Schriftsteller und Konzeption, Roland Deloi
Regie, Bruno Deleu