Als Seemann habe ich mehr als vierzig Jahre meines Lebens auf dem Wasser verbracht. Meine Aquarelle spiegeln die Erinnerungen wider, die ich auf meinen Reisen gesammelt habe, während derer ich nie aufgehört habe zu zeichnen und zu malen. In jüngster Zeit hat mich mein Atelier in Marseille zu neuen Experimenten angeregt: Ich lege leichte Farbschichten auf verschiedene, übereinander liegende Blätter. Es handelt sich dabei um japanisches Washi-Papier oder satiniertes Papier auf Baumwollbasis, das ich teilweise zerschneide. Diese Farben werden dann mit Pinseln, Naturschwämmen und kalamellenartigen Rollen bearbeitet, wodurch schließlich verborgene Farbtöne zum Vorschein kommen, wie Erinnerungsblasen, die an die Oberfläche kommen. Sie enthüllen unbewusste, vergrabene Bilder.