Mulhausen gehörte nacheinander zum keltischen Gallien, dann zur römischen Provinz Obergermanien, zum Bistum Straßburg, zur Landgrafschaft Unterelsass und schließlich zum Departement Bas-Rhin. Dennoch ist es schwierig, die wahren Ursprünge des Dorfes zu bestimmen. Aus der keltischen Zeit gibt es nur wenige Spuren. Im Wald von Rothbach findet man die Überreste einer heidnischen Mauer, die wahrscheinlich aus derselben Epoche stammt wie die bekanntere Mauer auf dem Mont Sainte-Odile. Zahlreiche römische Pisten durchzogen das Elsass. Eine davon, die Saverne mit Niederbronn-les-Bains verband, führte nicht weit vom Dorf entfernt vorbei.
Auf der Ebene der Überreste befinden sich drei Sandsteinsäulen, die den Eingang zum ehemaligen Schloss markieren,
ein Grabmal von Wolff Caspar Blicker von Rothenburg, Herr von Mülhausen, der 1609 verstarb, und seiner Frau Anna geb. Wöllwart, die 1600 verstarb, sowie ein Brunnen, der 1844 der Eintracht geweiht wurde.
Mulhausen
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