Tänzer und Musiker nehmen einen Tisch als Spielpartner. Sie erforschen jeden Raum und jedes Material, aus dem er besteht. Dieser Tisch wird mit Ton beschallt und gibt auch die Bewegung wieder.
Ein Tisch ist auch eine Höhle, eine Klippe, eine Hütte, ein Zufluchtsort. Nicolas Hubert, Tänzer, wird zum Entdecker und versucht, mit dieser vierbeinigen Architektur die großen Räume der Vorstellungskraft zu öffnen.
Abwechselnd oben, unten, an den Seiten, hängend, hängend, gestellt? Die Spielräume sind unendlich. Das Licht steckt die neuen Grenzen dieses Objekts ab, das zum Mysterium des Alltags geworden ist. Mit Ton unterstreicht der Tisch die kleinste Berührung, Reibung, Liebkosung, Kratzer und macht so den Tastsinn hörbar. Der Musiker Pascal Thollet hört auf die Gesten und begleitet diese Erkundung in verschiedenen klanglichen Emotionen.
Das Duo wandert durch eine sensorische Annäherung an Bewegung und Materialien. In einem sehr grafischen und miniaturisierten Bühnenbild experimentiert es mit dem Fallen als Abenteuer des Alltags, wie ein Kind auf dem Weg zum Laufen.
Tänzer, Nicolas Hubert
Musiker, Pascal Thollet