Jahrhundert. Der Architekt Jean de Paris, der die königlichen Gebäude kontrollierte, entwarf das Viertel Villeneuve im Osten der Stadt, wobei er auf regelmäßige Perspektiven und Ordnungen achtete. Um 1640 setzte der Architekt Jean Lombard die von ihm begonnenen Arbeiten fort.
Dieser Bereich wurde nun zum Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der damaligen Zeit.
Tatsächlich befinden sich hier mehrere Gebäude, die von der Bedeutung dieser Plätze im Laufe der Zeit zeugen.
Die Fontaine des Prêcheurs, die 1758 von Jean Pancrace Chastel errichtet wurde und 1905 unter Denkmalschutz gestellt wurde, liegt gegenüber der Kirche La Madeleine.
Diese heilige Stätte, die aus dem Mittelalter stammt, aber zwischen 1691 und 1703 wieder aufgebaut wurde, beherbergt zahlreiche Werke von Künstlern, die in Aix gelebt haben. Paul Cézanne wurde hier 1839 getauft, seine Eltern heirateten 1844 und seine Schwester Rose heiratete 1881 den Rechtsanwalt Maxime Conil. Die Kirche wird 1988 unter Denkmalschutz gestellt.
Nicht weit davon entfernt, an der Place Verdun, steht auf den Überresten des Grafenpalastes der Justizpalast. Außerdem sind die archäologischen Spuren des Grafenpalastes durch Glasplatten auf dem Boden sichtbar.
Der Bau des Justizpalastes wurde 1787 von Claude-Nicolas Ledoux eingeleitet, aber erst 1831 fertiggestellt. Zwei Statuen von Ramus stehen am unteren Ende der Treppe und stellen Simeon und Portalis dar.
Außerdem wurde in jüngerer Zeit von dem Künstler Vincent Ducaroy ein Trompe l'oeil-Fresko direkt über dem Brunnen Jousé d'Arbaud geschaffen.
Heute bilden die gräflichen Plätze den größten Platz in Aix-en-Provence und sind Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen, darunter der Markt, der hier mehrmals pro Woche stattfindet.