Das Dorf wurde 670 zugunsten der Abtei von Ebermunster gegründet und bereits im 9. Jahrhundert unter dem Namen Arcenheim erstmals erwähnt. Die Berufung ist landwirtschaftlich, es besitzt schwarze und fette Böden des elsässischen Rieds. Das Dorf wurde während des Zweiten Weltkriegs evakuiert und die Nachkriegszeit markierte eine Zeit der Erneuerung: Der Bau des Rhône-Rhein-Kanals und die Gründung des Hafens von Colmar-Neuf-Brisach zogen die Industrie an.
Sehenswürdigkeiten: Elsässisches Ried, Kirche (1862), Fachwerkhäuser (Ende 17. bis 19. Jh.), Galerien, 2 Mühlen: am Ichert (16. Jh.) und am Mulhbach (17. Jh.), Kirche St Jacques Le Majeur (19. Jh.)