Rabastens de Bigorre ist eine der sehr seltenen königlichen Bastiden, die im Mittelalter gegründet wurden. Sie wurde 1306 vom Vertreter des Königs in Bigorre, dem Seneschall Guillaume de Rabastens (einem Mann aus dem Tarn), gegründet, der ihr auch ihren Namen und ein Wappen gab.
Diese erste echte bigordische Bastide war ein Erfolg: Häuser aus Holz und Stein, eine große Holzhalle, sechs Mühlen, eine große, dem Heiligen Ludwig geweihte Kirche, ein Krankenhaus, ein Karmeliterkloster und mächtige Befestigungen aus Ziegelsteinen und Kieselsteinen (Mauern, Tore, Burg) machten die Macht der Stadt im 15. Die Bastide wurde 1569 niedergebrannt und die Holzhäuser brannten ebenso wie das Kloster und die Kirche teilweise ab.