Die Geschichte von Hattstatt ist eng mit der Geschichte des Oberen Mittelalters der Fürstbischöfe von Straßburg verknüpft. Über mehrere Jahrhunderte hinweg war Hattstatt das Zentrum einer wichtigen Herrschaft. Das Dorf war befestigt. Wie die gesamte Region litt es unter den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges. Es gibt noch Überreste eines Tores, von Wällen und Gräben.
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat Hattstatt seinen Charakter als Weindorf bestätigt, insbesondere durch die Bemühungen, die malerischen Häuser zu restaurieren. Das Dorf Hattstatt besitzt ein reiches bauliches Erbe. Es lässt sich in zwei verschiedene Teile unterteilen: das Zentrum, das aus der Kirche Sainte-Colombe und dem Schloss der Herren von Hattstatt besteht, und das eigentliche Dorf.