Welche Spuren werden von unserer Zivilisation bleiben, wenn die Zeit ihre Arbeit getan hat? Was werden künftige Generationen von unseren Traditionen und Bräuchen behalten? Stellen wir uns vor, dass in dieser fernen Zukunft bestimmte gesellschaftliche Rituale wie Theater, Wahlen, Fußball, Liebeswerben usw. nicht mehr stattfinden. Alle 60 Jahre findet ein Ritual statt, bei dem Fragmente davon mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Auf der Bühne entschlüsseln drei Schauspieler wie Archäologen die Überreste, die durch dieses Wurmloch weitergegeben werden. Sie stellen sich diese verschwundene Welt vor, die sie abwechselnd lustig, sinnlos und tragisch interpretieren.
Und doch sind diese Fragmente unserer Zivilisation schön und rührend und können denjenigen, die sie untersuchen, viel beibringen.
Diese kollektive Bestandsaufnahme wird von mehrstimmigen Gesängen begleitet - weitere zukünftige Relikte unserer Gegenwart und einer Kultur, die wir uns gerne als ewig vorstellen.
Gemeinsame Kreation von Arthur Amard, Rémi Fortin, Simon Gauchet, Blanche Ripoche - L?Ecole Parallèle Imaginaire .
Nach einer Originalidee von Rémi Fortin
Mit : Arthur Amard, Rémi Fortin, Marianne Deshayes